Punktspiele 2017/18 (8)

Bezirksliga West, 8. Runde: Hoher Sieg gegen Mitwitz

SG 1951 Sonneberg - SK Mitwitz 7½:½

In der vor­letzten Runde emp­fing Spit­zen­reiter SG 1951 Son­ne­berg den abstiegs­be­drohten SK Mit­witz. Um wei­terhin an der Tabel­len­spitze zu bleiben, war ein mög­lichst hoher Sieg not­wendig. Dieser wurde mit einem 7½:½-Erfolg rea­li­siert. Doch so ein­fach wie die Sache vom Ergebnis her aus­sieht, war es nicht. Lange hielten die Gäste mit und nach zwei­stün­diger Spiel­zeit war noch an keinem der Bretter ein Vor­teil zu erkennen. Ledig­lich der kampf­lose Erfolg von Uwe Neu­ge­bauer stand auf der Haben­seite.
Doch dann setzte sich die Rou­tine des Spit­zen­rei­ters durch. Fast gleich­zeitig konnten Franz Gei­sen­setter und Mikhael Safronow ihre Par­tien sieg­reich gestalten. Auch Klaus-Dieter Jacob war nach einem kurzen Wackler wieder in der Spur und erhöhte auf 4:0. Klaus Brückner star­tete einen erfolg­rei­chen Angriff auf den lang rochierten König und konnte eben­falls gewinnen. Auch Egon Mat­thäi zog seine bes­sere Stel­lung durch und erzielte nach 5 Remisen wieder einen Sieg. Aus­ge­rechnet der bis­he­rige Tops­corer Chris­to­pher Hartleb zeigte in seiner Domäne „End­spiel“ tech­ni­sche Schwä­chen und kam gegen einen sich gut ver­tei­di­genden Gegner nicht über die Punk­te­tei­lung hinaus. Den Punkt aufs i setzte Klaus Rierl, der in einer tro­ckenen Stel­lung seinen Gegner solange bekniete, bis dieser einen Fehler beging und eben­falls noch verlor. Damit ver­bes­serte die Mann­schaft zwar an ihrer Brett­punkt­bi­lanz deut­lich, aber an der Tabel­len­kon­stel­la­tion hat sich nichts geän­dert. Burg­kunstadt und Strul­len­dorf bleiben in Lau­er­stel­lung und warten auf einen Son­ne­berger Aus­rut­scher im letzten Spiel. Um an der Spitze zu ver­bleiben, müssen die Son­ne­berger unbe­dingt gegen Coburg gewinnen.

Kreisoberliga, 6. Runde: Punkteteilung gegen Spitzenreiter

SG 1951 Sonneberg 2 - SC Steinwiesen 4:4

Nach einem spiel­freien Tag war die 2. Mann­schaft in Runde 6 wieder aktiv. Zum ersten Mal in dieser Saison konnte man in Stamm­auf­stel­lung antreten. Dies war auch not­wendig, da der desi­gnierte Meister SC Stein­wiesen zu Gast war. Es ent­wi­ckelte sich ein span­nender Kampf, der erst mit dem letzten Spiel ent­schieden wurde. Relativ schnell gab es bei Heinz Schmidt und John Herr­mann die erwar­teten Unent­schieden. Mann­schafts­führer Michael Cronn und Andreas Schind­helm hatten ihre Par­tien sicher im Griff und konnten ohne Pro­bleme ihre Par­tien für sich ent­scheiden. Ein Sieg gegen den Tabel­len­führer lag in der Luft, aber Stein­wiesen kämpfte unver­drossen weiter. Leider legte Roland Wolf seine Partie am Spit­zen­brett gegen Man­fred Kuhn­lein zu passiv an und musste seiner schlechten Königs­stel­lung Tribut zollen. Zwi­schen­zeit­lich hatte Günter Fleisch­mann einen Frei­bauern auf der 7. Reihe und berech­tigte Aus­sichten auf einen Sieg. Doch anstelle mit seinem Springer nach vorne zu mar­schieren, wählte er den Rück­wärts­gang und konnte nur ein Remis errei­chen. Jetzt lag der Aus­gang des Spiels in den Händen von Man­fred Roß und Karl-Heinz Jacob. In einem Läu­fe­rend­spiel mit einem Bauern weniger war für Man­fred Roß durchaus ein Remis drin, aber nach lang­wie­riger Ver­tei­di­gung verlor er die Partie noch, wodurch Stein­wiesen aus­glei­chen konnte. Karl-Heinz Jacob musste sich hef­tiger Angriffe von Guido Freyer erwehren, konnte sich aber langsam aus der geg­ne­ri­schen Umklam­me­rung lösen und selbst aktiv werden. Nach einem Gene­ral­ab­tausch hatte Jacob mit 2 Sprin­gern gegen einen Turm und Frei­bauern auf beiden Seiten gute Gewinn­aus­sichten. Mit einem stu­di­en­haften Sprin­ger­opfer hätte er den Gewinn sicher­stellen können, doch in der Hitze des Gefechts sah er diese kniff­lige Wen­dung nicht und gab sich mit einem Remis zufrieden. So endete der Kampf mit einem 4:4-Unentschieden. Durch die Punk­te­tei­lung sicherte Stein­wiesen bereits vor­zeitig den Meis­ter­titel. Die SG 1951 kann noch Zweiter werden, wenn Seu­bels­dorf im letzten Spiel patzt. Aber unab­hängig vom Aus­gang der letzten Runde kann man kon­sta­tieren, dass die 2. Mann­schaft die vielen Spie­leraus­fälle in der Saison gut ver­kraftet hat.

Schreibe einen Kommentar