Punktspiele 2018/19 (1)

SG 1951 Sonneberg - TSV Bindlach Aktionär 2 4:4
SF Mitwitz - SG 1951 Sonneberg 2 2½:5½

Mit einem klaren Erfolg gegen Mit­witz und einem bemer­kens­werten Unent­schieden gegen Bind­lach star­teten die Schach-Mann­schaften der SG 1951 Son­ne­berg in die neue Saison.
Dabei kam es im Spiel Son­ne­berg gegen den TSV Bind­lach 2 wie im Vor­jahr zu einem halben Aus­wärts­spiel, denn das Heim­spiel der SG musste wegen einer Ver­an­stal­tung in der Wolke 14 in Neu­fang aus­ge­tragen werden. Offen­sicht­lich bekam der Mann­schaft die Höhen­luft, denn sie lie­ferte dem Favo­riten ein Duell auf Augen­höhe. Mit den im Vor­jahr noch in der Lan­des­liga Bayern spie­lenden Bind­la­chern, war gleich einer der Auf­stiegs­kan­di­daten zu Gast. Obwohl nicht in der stärksten Auf­stel­lung antre­tend, galt Bind­lach mit durch­schnitt­lich rund 80 Wer­tungs­punkten mehr als klarer Favorit. Doch die Son­ne­berger kämpften beherzt und trotzten einen Mann­schafts­punkt ab und mit ein wenig Glück hätten sie sogar als Sieger vom Platz gehen können.
Lange war das Duell aus­ge­gli­chen und erst nach mehr als drei­stün­digem Kampf zeich­neten sich erste Kon­turen ab. Klaus Rierl war in eine schwie­rige Lage geraten, wäh­rend Uwe Neu­ge­bauer und Egon Mat­thäi einen Vor­teil her­aus­ge­ar­beitet hatten. An allen anderen Bret­tern wogte der Kampf immer in der Remis­breite hin und her. An Brett 3 mühte sich Klaus Brückner lange, aber die Fronten waren fest­ge­fahren, so dass es fol­ge­richtig zu einem Remis­schluss kam. Kurz darauf hatte Uwe Neu­ge­bauer mit seinem Sieg die Son­ne­berger Füh­rung her­ge­stellt. Auch Egon Mat­thäi konnte seinen sich tapfer weh­renden Gegner schließ­lich zur Auf­gabe zwingen und eine Zwei­punkte-Füh­rung her­aus­holen. Doch Bind­lach kon­terte umge­hend, als Klaus Rierl seine Schäf­chen nicht mehr zusam­men­halten konnte und kapi­tu­lieren musste. Nachdem auch die aus­ge­gli­chen ste­hende Partie von Klaus-Dieter Jacob durch einen Lapsus ver­loren ging, hatten die Gäste aus­ge­gli­chen. Am Spit­zen­brett hatte sich Chris­to­pher Hartleb hef­tigen Angriffen zu erwehren, ließ aber nichts zu und unter­nahm nach einem Bau­ern­ge­winn selbst Gewinn­ver­suche. Letzten Endes mussten sich beide mit einem Remis begnügen. Jetzt liefen nur noch die Par­tien von Franz Gei­sen­setter und Mikhael Safronow. Wäh­rend die Partie von Safronow nie die Remis­breite ver­ließ, hatte sich Franz Gei­sen­setter auf dem Damen­flügel 2 Frei­bauern erspielt. Doch das geg­ne­ri­sche Läu­fer­paar ließ die Gewinn­ver­suche von Franz Gei­sen­setter ins Leere laufen, so dass auch diese Partie keinen Sieger fand. Am Ende stand ein leis­tungs­ge­rechtes 4:4-Unentschieden.
In der nächsten Runde wartet mit dem TSV Kir­chen­lai­bach ein wei­teres Schwer­ge­wicht auf die erste Mann­schaft.

Trotz des 5½:2½ Erfolges hat sich die 2. Mann­schaft der SG 1951 nicht mit Ruhm bekle­ckert. Gegen eine dezi­mierte und stark ersatz­ge­schwächte Mann­schaft der Schach­freunde Mit­witz ver­passte es Son­ne­berg, einen kla­reren Erfolg her­aus­zu­holen. Nach dem kampf­losen Erfolgen von Ronny Gei­sen­setter und John Herr­mann, sowie dem schnellen Sieg des Oldies Günter Fleisch­mann stand es schnell 3:0 für Son­ne­berg. Mann­schafts­leiter Michael Cronn erhöhte noch auf 4:0, ehe die Schlud­rig­keit begann. War das Remis von Roland Wolf am Spit­zen­brett gegen Ger­hard Kohles noch in Ord­nung, so können die Remisen von Man­fred Roß und Heinz Schmidt gegen deut­lich schwä­chere Gegner nicht zufrie­den­stellen. Das Tüp­fel­chen aufs i setzte Karl-Heinz Jacob, der meh­rere Remis­an­ge­bote seines Geg­ners ablehnte und nach einem Fehler die Partie noch verlor. Damit quälte sich die Mann­schaft zu einem mick­rigen 5½:2½-Sieg.

In 3 Wochen muss die 2. Mann­schaft beim Über­flieger TSV Ober­lauter (6½:1½ gegen Coburg 2) antreten und kann dann für eine Reha­bi­li­tie­rung sorgen.

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