Oberfränkische Einzelmeisterschaften 2019

Tra­di­tio­nell bildet die Fran­ken­aka­demie Schloss Schney in der Nähe von Lich­ten­fels in den ersten Janu­ar­tagen das Mekka der ober­frän­ki­schen Schach­ge­meinde, denn dort finden die Ober­frän­ki­schen Ein­zel­meis­ter­schaften im Schach statt. An den dies­jäh­rigen Schach­tagen nahmen auch 4 unserer Ver­eins­mit­glieder teil.Am Haupt­tur­nier, das sich über 4 Tage erstreckte, nahmen Klaus Brückner, Karl-Heinz Jacob und Franz Gei­sen­setter teil. Auch wenn die ganz großen Namen fehlten, war das Tur­nier sowohl quan­ti­tativ (59 Teil­nehmer) als auch qua­li­tativ (6 Spieler mit DWZ 2000+) gut besetzt. An den ersten 3 Tagen mussten die Spieler jeweils 2 Par­tien und am letzten Tag noch eine Partie absol­vieren. Nach einem aus Son­ne­berger Sicht guten ersten Tag (2, 1½ bzw. 1 Punkt), holte die raue Wirk­lich­keit unsere Teil­nehmer ein. In den Kampf um den Titel konnten sie nicht ein­greifen. Mit Johannes Pfa­den­hauer (Bind­lach), Ralf Michael Groß­hans (Weid­hausen), Lukas Köhler (Bam­berg) und Michal Michalek (Seu­bels­dorf) setzte sich ein Quar­tett an die Spitze, das den Titel unter sich aus­machte. In einem überaus span­nenden Final­kampf zwi­schen Pfa­den­hauer und Michalek setzte sich nach fast fünf­stün­diger Spiel­zeit Johannes Pfa­den­hauer durch und errang mit 6 Punkten den ober­frän­ki­schen Meis­ter­titel. Michalek fiel nach der Nie­der­lage noch hinter Groß­hans und Köhler, die sich remis trennten, auf den undank­baren 4. Platz zurück. Von den Son­ne­berger Teil­neh­mern spielte Franz Gei­sen­setter im vor­deren Drittel mit. Nach einem Kurz­remis in der letzten Runde sicherte er sich mit 4 Punkten den Senio­ren­titel vor Stefan Wunder (FC Nord­halben). In der Gesamt­wer­tung belegte er den 10. Platz. Klaus Brückner belegte mit 3½ Punkten Platz 25, er ver­darb sich eine bes­sere Pla­zie­rung durch Remisen gegen nomi­nell schwä­chere Gegner. Karl-Heinz Jacob bekam meist stär­kere Gegner zuge­lost. Nach einem guten Halb­zeit­re­sultat mit 2 Punkten, ver­darb er leider eine bes­sere Plat­zie­rung durch 2 unnö­tige Nie­der­lagen in den Runden 5 und 6 und fiel noch auf Rang 49 zurück – konnte aber immerhin seine Wer­tungs­zahl halten.
An den abschlie­ßenden Blitz­meis­ter­schaften nahm Klaus Rierl teil. Er spielte ein gutes Tur­nier und belegte mit 13½ Punkten aus 26 Par­tien den 17. Platz unter 32 Teil­neh­mern.

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