Oberfränkischer Mannschaftspokal (HF)

Sonneberg wirft Weidhausen raus

SG 1951 Sonneberg - SK Weidhausen 1989 2½:1½

Es geschehen noch Zei­chen und Wunder, die Schach­mann­schaft der SG 1951 Son­ne­berg kann noch gewinnen, wenn auch nur als Vierer-Team. Was in den bis­he­rigen sieben Punkt­spielen nicht gelingen wollte, schaffte man nun im ober­frän­ki­schen Mann­schafts­pokal. In einem span­nenden Kampf wurde der SK Weid­hausen mit 2½:1½ in die Schranken gewiesen. Auch wenn bei Weid­hausen ihr Spit­zen­brett Ralf Michael Groß­hans fehlte, so ist der Son­ne­berger Erfolg nicht hoch genug ein­zu­schätzen.

Wieder einmal war Chris­to­pher Hartleb der Impuls­geber. In seiner unnach­ahm­li­chen Art nutzte er einen kleinen Fehler von Rüdiger Gün­ther zum Bau­ern­ge­winn und zum anschlie­ßend unge­fähr­deten Sieg. An Brett 4 hatte Klaus Brückner gegen Olaf Knauer einen schönen Angriff auf­ge­baut. Ein geg­ne­ri­sches Remis­an­gebot lehnte er ab, um anschlie­ßend seinen Angriff fort­zu­setzen und durch­zu­ziehen. Mit diesem sou­ve­ränen Erfolg konnte Klaus auch sein Remistrauma aus den Punkt­spielen über­winden. Um den Gesamt­er­folg zu sichern, musste nun ledig­lich noch ein Remis her. Am 2. Brett hatte Franz Gei­sen­setter einen gering­fü­gigen Stel­lungs­vor­teil. Doch Chris­toph Son­ne­berg spielte sehr umsichtig und ver­ei­telte alle Gewinn­ver­suche. Trotz einiger schwä­cherer Züge schaffte es Franz Gei­sen­setter, im Dop­pel­tur­mend­spiel das not­wen­dige Remis abzu­si­chern. Am 3. Brett hatte Klaus Rierl gegen Tom Carl einen Bauern erobert, schaffte es danach aber nicht seine Figuren zu koor­di­nieren. Er verlor einen Läufer für eine Hand­voll Bauern, die aber auf lange Sicht zu wenig Kom­pen­sa­tion boten, sodass er sich schließ­lich geschlagen bekennen musste. Damit stand das 2½:1½-Endergebnis fest, womit die SG 1951 zum vierten Mal hin­ter­ein­ander das ober­frän­ki­sche Pokal­fi­nale erreichte. Damit ver­bunden ist eine erneute Qua­li­fi­ka­tion für die baye­ri­sche Pokal­meis­ter­schaft. Gegner im End­spiel ist der ATSV Ober­kotzau, der über­ra­schend den hohen Favo­riten SC Bam­berg (Lan­des­liga Bayern) aus­schal­tete.

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