Schnellschach: Erfolg für Hartleb

Im Schnellschach ist Christopher Hartleb kaum zu schlagen. Nach seinem 2. Platz bei den oberfränkischen Schnellschach-Meisterschaften trumpfte er nun beim Schnellschach-Open in Kirchenlamitz erneut ganz groß auf. Das Turnier hatte mit insgesamt 44 Teilnehmern und 8 Spielern mit einer Wertungszahl über 2000 eine gute Besetzung aufzuweisen. Nach 7 Runden im Schweizer System hatte Christopher 6½ Punkte erzielt und lag einen halben Punkt vor dem Vorjahressieger Peter Seidel (SC Höchstadt) an der Spitze, gefolgt von Viktor Schindler (PTSV/SK Hof), auf den er sogar 1½ Punkte Vorsprung hatte. Die weiteren Turnierfavoriten Michal Michalek (SV Seubelsdorf), Mark Lorenz und Toralf Kirschneck (beide FC Marktleuthen) landeten auf den nächsten Plätzen und hatten ebenfalls keine Chance.
Auch die anderen Sonneberger Teilnehmer spielten ein gutes Turnier. Franz Geisensetter war während des gesamten Turniers in der Spitzengruppe vertreten und hatte bis zuletzt gute Aussichten auf den gleichzeitig ausgespielten oberfränkischen Seniorenmeister im Schnellschach. Er konnte als Einziger seinem Vereinskollegen Christopher ein Remis abtrotzen, musste aber durch eine Niederlage in Runde 5 seine Hoffnungen auf einen Spitzenplatz aufgeben. Am Ende reichte es mit 4½ Punkten und einer guten Zweitwertung zu Platz 7 und dem Vizemeister bei den Senioren.  Mit 3 Siegen, 2 Unentschieden und 2 Niederlagen lag auch Klaus Brückner über 50%. Bei ihm war das unnötig verlorene Endspiel gegen Toralf Kirschneck der Knackpunkt, die erzielten 4 Punkte reichten für Platz 16. Klaus Rierl hatte bereits in Runde 1 mit dem Vorjahressieger Peter Seidel einen harten Brocken. Wie schon im Vorjahr lieferte er den Favoriten einen großen Kampf, verlor aber im Endspiel eine eigentlich nicht mehr zu verlierende Partie. Danach war bei ihm etwas die Luft raus, mit 3½ Punkten lag er bei 50% der Punktausbeute, die schließlich zu Rang 24 reichten. Leon Bauer vom Nachbarverein SV Neustadt erreichte mit 4 Punkten Platz 12.

Viktor Schindler (Senior), Arkadi Urytzkyy (Nestor), Christopher Hartleb (Turniersieger) und Peter Seidel (Stadtmeister) v.l.n.r.

Oberfränkischer Mannschaftspokal (Finale)

Pokalsieg Nummer 3

ATSV Oberkotzau - SG 1951 Sonneberg 1:3

Auch wenn es in den Punktspielen bei den Schachspielern der SG 1951 Sonneberg nicht so gut lief, im Pokal geht immer was. Bereits zum 4. Male hatte die Mannschaft das oberfränkische Finale erreicht und musste gegen den ATSV Oberkotzau antreten. Die beiden Underdogs hatten im Halbfinale die höher eingeschätzten Teams des SK Bamberg und des SK Weidhausen ausgeschaltet.
Oberkotzau hätte als klassentiefere Mannschaft ein Unentschieden zum Pokalsieg gereicht, so dass Sonneberg auf Sieg spielen musste. Es wurde ein harter Kampf, denn Oberkotzau erwies sich als spielstarke Mannschaft, zudem hatten sie gegen Sonnebergs Spitzenspieler Christopher Hartleb einen Vorstopper eingesetzt, in der Hoffnung, dass die weiter nach hinten gerückten Spieler die notwendigen Punkte holen würden. Nach drei Stunden waren an allen Brettern noch spannende Kämpfe zu sehen. Erst spät neigte sich die Waage zugunsten Sonnebergs. Christopher Hartleb spielte die Führung heraus. Dagegen gab es an den Brettern 2 und 3 Vorteile für Oberkotzau zu verzeichnen.
Eine Vorentscheidung fiel, als Klaus Rierl mit einigen guten Zügen in Vorteil kam und mit seinem Sieg auf 2:0 erhöhte. Jetzt reichte ein Remis aus den beiden noch laufenden Spielen zum Pokalsieg. Aus einer gedrückten Stellung heraus, nutzte Franz Geisensetter einen schwächeren gegnerischen Zug konsequent aus und brachte die Partie sicher nach Hause. Klaus Brückner kämpfte lange ums Remis, aber zum Schluss ließ sich das Turmendspiel mit Minusbauer nicht halten.
Endstand somit 3:1 für Sonneberg und der dritte Pokalsieg hintereinander war geschafft. Beide Mannschaften konnten sich durch den Finaleinzug auch für den bayerischen Mannschaftspokal qualifizieren, der in den Monaten Juni/Juli ausgetragen wird. Sonneberg hat als Pokalgewinner den Vorteil, dass man in der ersten Runde des Bayernpokals ein Heimspiel hat. Der Gegner steht noch nicht fest, wird aber wahrscheinlich eine Mannschaft aus der Oberpfalz sein.

Punktspiele 2018/19 (8)

Sonneberg mit gutem Spiel

SG 1951 Sonneberg - SC Waldsassen 4:4
SV Seubelsdorf 2 - SG 1951 Sonneberg 2 2½:5½

Es geht doch, die 1. Mannschaft kann doch noch punkten! In einem spannenden Kampf erzielte die SG 1951 Sonneberg gegen den Tabellendritten SC Waldsassen ein verdientes 4:4-Unentschieden. Dabei erwiesen sich die Gäste aus dem Stiftsland als äußerst spielstarke Mannschaft, die in der Saison auch lange um den Aufstieg mitgespielt hatten.

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Oberfränkischer Mannschaftspokal (HF)

Sonneberg wirft Weidhausen raus

SG 1951 Sonneberg - SK Weidhausen 1989 2½:1½

Es geschehen noch Zeichen und Wunder, die Schachmannschaft der SG 1951 Sonneberg kann noch gewinnen, wenn auch nur als Vierer-Team. Was in den bisherigen sieben Punktspielen nicht gelingen wollte, schaffte man nun im oberfränkischen Mannschaftspokal. In einem spannenden Kampf wurde der SK Weidhausen mit 2½:1½ in die Schranken gewiesen. Auch wenn Weidhausens Spitzenbrett Ralf Michael Großhans fehlte, so ist der Sonneberger Erfolg nicht hoch genug einzuschätzen.

Wieder einmal war Christopher Hartleb der Impulsgeber. In seiner unnachahmlichen Art nutzte er einen kleinen Fehler von Rüdiger Günther zum Bauerngewinn und zum anschließend ungefährdeten Sieg. An Brett 4 hatte Klaus Brückner gegen Olaf Knauer einen schönen Angriff aufgebaut. Ein gegnerisches Remisangebot lehnte er ab, um anschließend seinen Angriff fortzusetzen und durchzuziehen. Mit diesem souveränen Erfolg konnte Klaus auch sein Remistrauma aus den Punktspielen überwinden. Um den Gesamterfolg zu sichern, musste nun lediglich noch ein Remis her. Am 2. Brett hatte Franz Geisensetter einen geringfügigen Stellungsvorteil. Doch Christoph Sonneberg spielte sehr umsichtig und vereitelte alle Gewinnversuche. Trotz einiger schwächerer Züge schaffte es Franz Geisensetter, im Doppelturmendspiel das notwendige Remis abzusichern. Am 3. Brett hatte Klaus Rierl gegen Tom Carl einen Bauern erobert, schaffte es danach aber nicht seine Figuren zu koordinieren. Er verlor einen Läufer für eine Handvoll Bauern, die aber auf lange Sicht zu wenig Kompensation boten, sodass er sich schließlich geschlagen bekennen musste. Damit stand das 2½:1½-Endergebnis fest, womit die SG 1951 zum vierten Mal hintereinander das oberfränkische Pokalfinale erreichte. Damit verbunden ist eine erneute Qualifikation für die bayerische Pokalmeisterschaft. Gegner im Endspiel ist der ATSV Oberkotzau, der überraschend den hohen Favoriten SC Bamberg (Landesliga Bayern) ausschaltete.

Thüringer Schulschach-Mannschaftsmeisterschaft

Am vergangenen Samstag fanden in Erfurt die Thüringer Schulschach-Meisterschaften statt. Wie meist in den letzten Jahren war auch diesmal eine Mannschaft des Lohau-Gymnasiums vertreten. Betreut von Franz Geisensetter gingen die Spieler Paul Müller, Lukas Heublein, Eric Arens, Ole Heinkel und Fabian Popp auf Punktejagd. Mit 6:10 Punkten wurde die Punktausbeute des Vorjahres übertroffen und ein guter 10. Platz belegt.

Ebenfalls als Betreuer fungierte mit Christopher Hartleb ein weiterer Spieler der Sonneberger Schachmannschaft. Innerhalb kurzer Zeit baute er an der Breitunger Regelschule eine Schulschach-AG auf. Mit 5:9 Punkten belegte diese den 13. Platz unter 15 Mannschaften.

Punktspiele 2018/19 (7)

Neues Spiel – altes Ergebnis

SK Helmbrechts - SG 1951 Sonneberg 4½:3½
SG 1951 Sonneberg 2 - Coburger SV v. 1872 2 8:0k

Auch nach der 7. Runde in der höchsten oberfränkischen Spielklasse gab es nichts Erfreuliches zu vermelden. Die 1. Mannschaft der SG 1951 Sonneberg kann trotz vieler besser stehender Partien nicht gewinnen und muss sich nach der 3½:4½-Niederlage in Helmbrechts wohl mit dem Abstieg anfreunden. Weiterlesen

Nachruf

Die Sportgemeinschaft 1951 Sonneberg trauert um ihr langjähriges Mitglied

Heinz Schmidt
11.12.1948 - 13.02.2019

Geboren 1948 in Sonneberg (Wehd), fand Heinz schon frühzeitig den Weg zum Schachverein. Bereits im 13. Lebensjahr trat er der Schachabteilung der damaligen BSG Turbine Sonneberg bei. Mit der Jugendmannschaft konnte er einige schöne Erfolge verbuchen. Da der damalige Jugendleiter verzog, leitete Heinz Schmidt von 1965 bis 1968 die Schach-AG im Pionierhaus Sonneberg. Nach seiner Armeezeit konnte er bei den Stadtmeisterschaften seine ersten Erfolge verbuchen und war meist Mitglied der 1. Mannschaft.

1981 verzog er nach Schmalkalden und spielte dort einige Jahre für die Mannschaften von Schmalkalden und Steinbach-Hallenberg. Im Jahre 1986 zog es ihn wieder in die Heimat. In Siegmundsburg war er eine willkommene Verstärkung für den Steinheider Schachverein. Schließlich schloss sich im Jahre 2008 der Kreis, aufgrund seiner sich immer mehr verschlimmernden körperlichen Behinderung zog er in eine Einrichtung des betreuten Wohnens. Da sich diese Einrichtung in unmittelbarer Nähe des Spiellokals befand, bereite es ihm keine große Mühe, sein geliebtes Schach weiter zu betreiben. Heinz Schmidt galt über viele Jahre als die Verkörperung des vorsichtigen, wenig riskierenden Spielers, der oft den Titel des Remiskönigs erhielt. So blieben ihn letztlich die ganz großen Erfolge versagt, aber auch den Spitzenspielern bereitete er mit seinem Stil große Probleme.

So nimmt es auch nicht Wunder, dass er in seiner Punktspielbilanz genau 50% der Punkte erreichte. Er bestritt insgesamt 185 Punktspielpartien mit einer Ausbeute von 92½ Punkten. Sein letztes Punktspiel bestritt Heinz am 19. Januar 2019 gegen den SK Weidhausen 2, natürlich war es eine Punkteteilung.

Die derzeit laufende Stadtmeisterschaft kann Heinz Schmidt nun leider nicht mehr zu Ende spielen, aber die Schachfreunde der SG 1951 Sonneberg werden ihm stets ein ehrendes Andenken bewahren.

Punktspiele 2018/19 (6)

Sonneberg lässt Punkte liegen

SG 1951 Sonneberg - FC Nordhalben 3½:4½

Es ist wie verhext, die Schachspieler der SG 1951 Sonneberg schaffen es einfach nicht, besserstehende Partien in einen Sieg umzumünzen und Mannschaftspunkte zu ergattern. Nach dem positiven Auftakt mit einem Remis gegen den derzeitigen Spitzenreiter Bindlach, verlaufen seit der 2. Runde alle Spiele nach demselben Muster. Weiterlesen